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Im September 1873 weilt Fontane im Pfarrhaus zu Walchow, um dort mit dem Superintendenten Ernst Kirchner, dem Großvater des Malers Ernst Ludwig Kirchner, ein Gespräch zu führen. Walchow, insbesondere das Pfarrhaus zu Walchow, werden in den Wanderungen, Band Grafschaft Ruppin, erwähnt und beschrieben. Eine entsprechende Hinweistafel am Haus verweist auf diese Begebenheit.

"...Die eigentliche Sehenswürdigkeit Walchows ist aber doch seine Pfarre. Hier wohnt Superintendent Kirchner, ein Sechziger, rüstig im Leben, im Amt und in der Wissenschaft. Fest und freundlich, gekleidet in den langen Rock des lutherischen Geistlichen, das angegraute Haar gescheitelt und in zwei Wellen über die Schläfe fallend, erinnerte mich sein Auftreten an das jener dänischen Pfarrherren, deren mir, während des vierundsechziger Krieges, so viele, von der Koldinger Bucht an bis hinauf an den Limfjord, bekannt geworden waren."
Theodor Fontane, Wanderungen durch die Mark Brandenburg

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